Im Fach Digitalisierung ist die Versetzung gefährdet!

Schulen haben keinen CIO, da ist jetzt Hilfestellung gefragt.
Autor: Marcus Rieck, Geschäftsführer der Aluxo GmbH

Der Ausbruch der Corona-Pandemie Anfang des Jahres hat in den meisten deutschen Schulen für viel Aufregung und Chaos gesorgt. Im Zuge von Homeschooling und der Umstellung auf verteilten Unterricht wurde deutlich: Die Digitalisierung kam an vielen Bildungseinrichtungen bisher viel zu kurz. Unterricht ohne Präsenz gestaltete sich weder für Lehrkräfte noch für Schüler*innen leicht. Mit der zweiten Corona-Welle noch vor dem Winter 2020 stellt sich nun heraus, dass seither nicht viel passiert zu sein scheint. Noch immer mangelt es an Hard- und Software sowie den notwendigen digitalen Kompetenzen, um den Unterricht pädagogisch wertvoll und effektiv remote gestalten zu können.

Wenn sich Corona in den Bildungseinrichtungen so rasant ausbreitet, wie es aktuell der Fall ist, brauchen Schulen dringlich eine vorausschauende Digitalstrategie – und eine solide Digitalisierungspraxis! Doch was genau hält eigentlich Bildungseinrichtungen und Lehrkräfte von einer erfolgreichen Umsetzung digitalen Unterrichts ab? Die Erfahrung zeigt, dass besonders drei Punkte hinderlich sind: Weiterlesen

Streit um Online-Office: Informatiker stellen sich gegen Microsoft 365

Nach dem Europäischen Datenschutzbeauftragten und der Datenschutzkonferenz des Bundes und der Länder (DSK) stellen sich jetzt auch Informatiklehrerinnen und -lehrer in der Gesellschaft für Informatik in Baden-Württemberg (GI ILLBW) offensiv gegen Microsofts Dienste auf.

Quelle: ICT CHANNEL

IMHO: Aus eigener über 20jährigen Erfahrung kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass eine Ausbildung im Umgang mit Office sehr gut (und schon immer) auch mit Open-Source möglich und oft sogar besser ist. Es entstehen den Schülern keinerlei Kosten oder Abhängigkeiten. StarOffice – OpenOffice und nun LibreOffice sind absolut gleichwertig für den schulschen Bereich.

 

Digitales Lernen: Zehn Jahre iPad-Unterricht in Mittelschule Jennersdorf (Österreich)

Als das US-amerikanische Unternehmen Apple im Jahr 2010 sein erstes iPad vorstellte, begann nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Mittelschule Jennersdorf eine Erfolgsstory.

IMHO: Wir hatten das Glück ebenfalls sehr früh (März 2011) das erste iPad im Untericht einzusetzen und hatten diesen Schritt nie bereut.

Quelle: Digitales Lernen: Zehn Jahre iPad-Unterricht in Mittelschule Jennersdorf

Digitalmanager soll schnell helfen – Digitaler Hausmeister in Verl

Digitaler Hausmeister soll helfen

Den Einsatz eines digitalen Hausmeisters sieht Verwaltungschef Michael Esken als Notwendigkeit an. Er kann sich perspektivisch sogar eine Aufstockung vorstellen.

Alle Schüler erhalten ein iPad.. „Jeder Schüler, der eine Verler Schule besucht, wird ein iPad bekommen. Das Gerät wird kostenfrei auf Leihbasis zur Verfügung stehen“, kündigt Michael Esken an.

Quelle: Verl: Digitalmanager soll schnell helfen – Verl – Westfalen-Blatt

Lehrerkolumen: Das Dilemma digitaler Technik

Lehrerkolumne : Das Dilemma digitaler Technik

„… Viele Apps machen vieles nun anschaulicher, weil alles direkt via AppleTV und Whiteboard für alle Schüler sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden kann. Die Anschaulichkeit hat dadurch gewonnen. …“

IMHO: Die Abhängigkeit von dem amerikanischen Konzern (mit Apfel) trifft auch für einen anderen Konzern zu, der seit Jahrzehnten die Software an den Schulen beherrscht und (leider) auch immer mehr die Kommunikation (nicht jedes Fenster öffnet neue Welten)!

Quelle: Lehrerkolumen: Das Dilemma digitaler Technik

Ebhausen: Digitalisierung: iPad’s für die Lehrkräfte – Medienentwicklungsplan und iPads für die Schüler

Seit diesem Schuljahr erhielten zudem alle Lehrkräfte der Schule ein eigenes Lehrer- iPad zur Unterrichtsvor- und nachbereitung und den Unterricht.

Quelle: Ebhausen: Digitalisierung: In Ebhausen folgen den Worten nun auch Taten – Ebhausen – Schwarzwälder Bote

Rechtmehring und Maitenbeth: Digitale Schule bewährt sich in Corona-Krise | Wasserburg

Für jeden Grundschüler ein eigenes IPad: Dies hat sich der Schulverband Rechtmehring-Maitenbeth zum Ziel gesetzt. Denn die Digitaliserung der Bildungseinrichtungen hat sich während der Corona-Krise mit Homeschooling bewährt.

Quelle: Rechtmehring und Maitenbeth: Digitale Schule bewährt sich in Corona-Krise | Wasserburg

Warum sich der Covid-19-Notfallfernunterricht nicht als Diskussionsgrundlage für zeitgemässe Bildung in einer Kultur der Digitalität eignet (beat-doebeli-honegger)

Fazit: Nimmt man den Covid-19-bedingten Notfallfernunterricht vom Frühling 2020 als Ausgangspunkt für Diskussionen zu einer zeitgemässen Schule in einer Kultur der Digitalität, so wird man der Tragweite der notwendigen Diskussion in verschiedenster Hinsicht nicht gerecht und läuft Gefahr. langfristig unwichtige Aspekte zu stark zu gewichten und relevante Aspekte zu vernach-lässigen.

Quelle: Pädagogische Hochschule Schwyz, Beat Doebeli