iPad-Einsatz im Unterricht: pdf-Dokumente verwalten und bearbeiten mit WebDAV und Readdle Docs

Das Laden von pdf-Dokumenten über Dropbox oder aus E-Mails stellt kein Problem dar. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz eines eigenen webDav-Zuganges (z.B. mit der App WebDAV Nav. Dort können im Unterschied zu einem ftp-Zugang die Daten geladen, kopiert und direkt bearbeitet werden.

PDF-Dokumente können praktisch von jeder Anwendung nach iBooks verschoben werden, dort jedoch können die Bücher oder PDF-Dokumente nur gelesen werden. Besser ist hier die App ReaddleDocs. Hier kann man Textpassagen in Dokumenten mit Stiften markieren, unterstreichen, kopieren sowie Notizen anfügen.

E-Book-Export von Wikipediaartikeln

Seiten aus der Wikipedia lassen sich im ePub-Format oder als pdf exportieren.
Dazu muss in der Wikipedia die neue Funktion „Buchgenerator“ bzw. Create a Book unter Drucken/exportieren aktiviert werden.
Das erstellte Buch, das anschließend gespeichert oder heruntergeladen werden kann, enthält die Artikel, Bilder und Verlinkungen innerhalb des Dokuments.
Über die dropbox kann das Buch schließlich auf das iPad geladen und unter iBooks oder anderen Apps gelesen werden.

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Wird das iPad zum Schulbuch-Ersatz?

Auf immer mehr Seiten im Web findet man Hinweise darauf, dass Apple in den Bereich der Schulbücher eingreifen möchte. Wenn man betrachtet, dass hier nur wenige Firmen mit Unterstützung und Rückendeckung durch die KMK bzw. Landesregierungen quasi den Monopolstatus haben, kann man nur hoffen, dass sich viele auf die selbst erstellten iBooks einlassen.
Pressetext aus der Schweiz: iBooks 2 für das iPad und iBook Author – wenn das Schule macht?